Review: Nintendo Switch 2 Die nächste Generation des hybriden Spielens vor dem Verkaufsstart


Einleitung: Evolution zur Revolution?

Ein Freitag in den Osterferien an dem Nintendo Fachpresse, Influencer und Multiplikatoren nach Berlin zur Nintendo Switch 2 Experience geladen hat. Mit der Nintendo Switch 2 setzt Nintendo (sehr wahrscheinlich) die Erfolgsgeschichte seiner Hybridkonsole Nintendo Switch fort, jedenfalls sprechen zunehmend viele Fachartikel vom besten Konsolenstart aller Zeiten, Vorverkäufe stocken trotz eines hohen Angebots und in Japan bricht der Onlineshop auf Grund vieler Anfragen zusammen, dennoch gibt es auch Kritik z.B. am Preismodell für Spiele und Konsole. Es ist also nicht unbedingt still um die neue Konsole. Die kurz „Switch 2“ genannte Konsole greift das durchaus revolutionäre* Mobilkonzept des Vorgängers auf, bietet verbesserte Hardware, neue Funktionen und mehr Leistung. Ich durfte auf der Nintendo Switch 2 Experience die neue Konsole schon in Händen halten, ausprobieren, kritische Fragen stellen und versuche mich nun an einem umfangreichen ersten Einblick.

Wird Nintendo mit der Switch 2 auch weitere Konventionen brechen?

*Nintendos Mobilkonzept besteht als ein Standbein schon seit den 80ger Jahren (Game & Watch, Game Boy, Nintendo DS, usw.) und ist damit eigentlich wenig revolutionär. Das es der Traditionsfirma Nintendo aber gelingt gegen Handys und Tablets, PC`s und stationäre High-End Konsolen ein eigenes mobiles Konzept mit Blick auf Interaktion und Kooperation als einziges Standbein zu etablieren darf durchaus mutig, vielleicht sogar revolutionär bezeichnet werden. 😉

  1. Einleitung: Evolution zur Revolution?
  2. Geschichte: Der Weg zur Switch 2
  3. Die Preisdebatte und neue Spielerschaft
  4. Technik: Mehr Leistung und neue Funktionen
  5. Spiele: Line-up und Favoriten
  6. Pädagogische Bewertung: Familienfreundlichkeit wieder im Fokus?
  7. Eindrücke aus der Nintendo Switch 2 Experience, 25.04.25, Berlin
  8. Fazit: Ein gelungener Nachfolger?
  9. Reviews und Tests auf Video

Geschichte: Der Weg zur Switch 2

Nach dem weltweiten durchaus als Erfolg (Platz 3 im ewigen Verkaufsranking) zu bezeichnenden Lebenszyklus der ersten Nintendo Switch 2017 kündigte Nintendo am 16. Januar 2025 die Switch 2 an. In einem anderen Artikel habe ich Empfehlungen und Eindrücke zur Nintendo Switch 1 als „Familienkonsole“ zusammengefasst.
Die offizielle Vorstellung der Nintendo Switch 2 erfolgte am 2. April 2025 während einer Nintendo Direct-Präsentation. (siehe Video unten)

Die Nintendo Switch 2 erscheint am 5. Juni 2025 mit einem OVP von 469,99 €. Im Bundle mit „Mario Kart World“ ist die Switch 2 bei den meisten Händlern für 509,99 € erhältlich. Alle detaillierten Fakten könnt ihr den verlinkten Videos entnehmen, subjektive Kommentare, Eindrücke und Einschätzungen findet ihr hier auf meinem Blog.

Die Preisdebatte und neue Spielerschaft

Fangen wir vor den Vorzügen und Neuerungen mal mit einem kritischen Blick an. Die Preisdebatte ist neben den vielen positiven Stimmen das einzige Kontra, das zum Start der Konsole in Fachpresse und sozialen Medien zuweilen heiss diskutiert wird. Ich selber halte die Aufregung über Preise für wenig berechtigt, wenn auch gut nachzuvollziehen ist, das höhere Preise für Konsole und Spiele gerade für Kinder, Jugendliche und Familien und Alleinstehende mit geringerem Einkommen sicherlich eine Herausforderung darstellen und Überpreisung, künstliche Verknappung und Markendesign in Richtung Luxusmarken für mich auch moralisch klar (weiter unten) einzuordnen sind. Ich sehe im Fall der Nintendo Switch 2 aber nicht die erwähnten Gründe ausschlaggebend für die gestiegenen Preise sondern folge Argumenten aus der Fachpresse, die auf die Inflation hinweisen.

Bereinigt man den aktuellen Nintendo Switch 2 Preis um die Inflationswerte seit 2017 landet man bei einem ähnlichen Einstiegspreis wie damals die Nintendo Switch 1. Zwar sind Konsolen von Nintendo früher dennoch etwas günstiger gewesen, aber auch meist im Leistungsbereich limitiert. Gerade dies wird Nintendo ja immer wieder vorgeworfen und wäre sicher auch jetzt die dominierende Debatte, wenn Nintendo weniger auf Leistung gesetzt hätte. Ein Statement von Ex-Sony CEO Yoshida zeigt, dass der stärkere Fokus auf Leistung auch bei der Konkurrenz angekommen ist.

Mehr Preis ist m.e. also eine Konsequenz aus einem Mangel der Nintendo schon lange nachgesagt wird. Ich hoffe mit höheren Preisen auch für Spiele auf bessere Qualität. Auch bei den Spielpreisen liegen wir ja inflationsbereinigt weiterhin weit unter den Preisen der 90ger Jahre, bei denen ein Super-Nintendo-Spiel schon mal 120 Mark kostete, das wären bei der allgemeinen Preisentwicklung bis heute 120€, Preise von 60€ bis 80€ für ein Spiel sind also m.e. noch angemessen.

Da Nintendo für Spiele steht, die auf Mikrotransaktionen,Glücksspielelemente, Pay2Win, uvm. weitestgehend verzichten halte ich hier einen entsprechenden Gegenwert für Qualität angemessen.

Der Preis von 90€ für ein Mario Kart World erscheint mir auch ein bewusster Hebel, um das Spiel lieber in der vorinstallierten Bundle-Konsolenversion zu kaufen. Kauft man das Spiel nämlich direkt als Paket mit der Konsole werden nur 50€ fällig.

Auch bei anderen Marktkonkurrenten entwickeln sich die Preise, so werden künftige High-End Konsolen sicherlich in ganz anderen Preisklassen spielen und Tripple-A Spiele werden trotz höherer Preise weiter über DLC`s und Mikrotransaktionen weitere Gewinne machen, Pay2Win Modell werden weiterhin erfolgreich viel Geld von wenigen Nutzern einbringen. Da liegt mir eine klare und ehrliche Struktur mehr. Ob die Qualität den Preis auch rechtfertigt wird natürlich noch nachzuweisen sein.
Abwärtskompatibität ist ein weiteres Feature der Nintendo Switch 2, das die Frage nach dem Preis für verbesserte Spiele nach sich zog. Nach aktuellem Stand soll der Preis für die meisten Nintendo-eigenen-Spiele aber im Rahmen von 10-20€ pro Update (je nach Content) liegen, die bei einer Mitgliedschaft im Premiumdienst der Konsole entfallen, viele Spiele werden auch kostenlos verbessert oder sind in altbekannter Form auf der Switch spielbar. Auch das kennen Spieleveteranen schon. Das (zurecht verlangte) Update für den Preis muss ja eingepreist werden und da Nintendo seine Spielpreise sehr konstant hält sind neue Features nun etwas teurer als die (konstant teure) Switchversion von vor 7 Jahren.

In der Preisdebatte zeigt sich für mich aber vor allem eines, das auch ich mir hiermit vorwerfen lassen darf: die Grundhaltung zur Konsole. Viele preiskritische Stimmen in den Kommentarspalten begründen sich mit dem Argument nämlich ihr eigenes Desinteresse oder ihre Unsicherheit. „Ich bin sowieso PC-Spieler.“ Ich setze lieber auf meine High-End Konsole.“ Fern ab davon, dass Spielekonsolen heute zuweilen wie Fußballvereine eine Fanbase haben zeigt sich aber mit der Debatte, das Nintendo mit der Switch 2 den Weg der Progression in Bereiche vorangeht, die bisher anderen Spielertypen zugeordnet werden. Da wären zum Einen die High-End Konsolen zu denen Nintendo mit der neuen Technik deutlicher als früher aufschließt ohne dabei das Leistungsspiel mitzuspielen und dann wäre der PC-Gaming Markt inklusive mobile Steamdeck-PC Gamer, die Nintendo mit seinem neuen (m.e. noch zu wenig besprochenen Feature) der Mausfunktion angreift bzw. aufgreift. Das sorgt natürlich dafür, dass diese Personen ihre eigenen Vorlieben nun wenigstens ein wenig in Frage stellen. Ganz zum Schluss ist der offen bekundete Wunsch nach höheren Preisen ja auch eine (zu Recht) etwas widersinnige und unbequeme Meinung. Deswegen schließe ich auch mit meiner Zustimmung, das mir günstige Preise für Konsolen und Spiele natürlich lieb sind, Qualität und gute Arbeitsbedingungen für Angestellte in den Spielestudios aber auch. 😉

Es wird Zeit, dass wir uns die Technik genauer anschauen. Die ersten Momente mit einer neuen Konsole sind immer etwas ganz besonderes, Vorhang auf die Nintendo Switch 2! 😉


Technik: Mehr Leistung und neue Funktionen

Kommen wir also zu den eigentlichen Aspekten der neuen Konsole .Die Switch 2 bietet mehrere technische Verbesserungen:

  • Display: 7,9 Zoll LCD mit Full HD (1920×1080), 120 Hz, HDR10 und VRR, 60 fps und 120 fps möglich.
  • Prozessor: Neuer Nvidia-Chip mit DLSS und Raytracing-Unterstützung.
  • Speicher: 256 GB intern, erweiterbar via microSD Express.
  • Joy-Con 2: Größere Tasten, magnetische Befestigung, neue „C“-Taste für Sprach- und Videochat.
  • Dockingstation: Unterstützt 4K bei 60 fps am Fernseher.
  • Zubehör: Eine digitale Kamera für den GameChat und für interaktive Spiele, eine Aufladehaltern, Lenkradvorlagen für Rennspiele, Taschen, Netzteile, usw.

Die Switch 2 ist abwärtskompatibel zu vielen Spielen und Controllern der ersten Switch-Generation. Fern ab von Zahlen, Daten und Fakten (die ich lieber den Profis überlasse) sind die Leistungsunterschiede deutlich spürbar und fühlbar.
Der Bildschirm der neuen Konsole wirkt (auch wenn es kein OLED-Display ist) deutlich schärfer und größer. Im direkten Sonnenlicht konnte ich den Bildschirm nicht testen, aber in heller Hallenatmo war ich sehr zufrieden. Farben, Schärfe und Detailgrad wirkten höher als bisher.
Die Konsole liegt in der (erwachsenen) Hand angenehm und wenig störend schwerer, als die Nintendo Switch 1 und leichter und dünner als z.B. die Konkurrenz Steam Deck. Insgesamt ist sie etwas größer als die Nintendo Switch 1 ansonsten vom Aufbau her sehr vertraut. Zwei USB-C Eingänge sorgen nun für bessere Anschlussmöglichkeiten von Stromkabeln und Zusatzgeräten, wie z.B. einer Videokamera für Spiele und Gamechat. Die Konsole ist wie von der Nintendo Switch 1 bekannt im Mobilmodus oder im Dock am TV nutzbar. Am TV wird nun eine Auflösung von 4K unterstützt.
Die Leistung der Konsole ist auf allen bisher gespielten Spielen spürbar deutlich höher als beim Vorgängermodell. Die Spiele „Breath of the Wild“ oder „Tears of the Kingdom“ z.B. haben deutlich (wirklich SEHR deutlich, siehe Video unten) geringere Ladezeiten, eine schönere Grafik- und Lichtoberfläche und einen spürbar, flüssigeren Spielablauf.
Die Joy-Con wirken vertraut und auch der Pro-Controller fühlt sich wenig anders an, als bekannte Versionen. Auf den Unterseiten der Controller sind nun zwei weitere Buttons verbaut, die mich kurz irritiert haben. Sie sind frei belegbar und müssen wohl erst mal ausgiebig getestet werden. Bislang habe ich sie noch nicht nutzen können, gerade für Joy-Con basierte Bewegungsspiele kann ich mir aber eine sinnvolle Nutzung gut vorstellen. Die Joy-Con halten nun mittels einer Magnetfunktion an der Konsole statt auf die Konsole gesteckt zu werden. Beide Joy-Con können auf einer Oberfläche als Maus genutzt werden und behalten die bekannten Bewegungssteuerungselemente bei.


Spiele: Line-up und Favoriten

Zum Start bzw. in den folgenden Monaten darauf sind folgende neue Titel verfügbar:

  • Mario Kart World: Neue Strecken, neue Fahrzeuge, neue Modi, neue Freiheit…und ein hoher Preis von 90€. Die Debatte über Preise hatten wir ja schon besprochen. Es bleibt ein neues Mario-Kart, das seinem Namen ist bester Tradition alle Ehre macht. Ich durfte das Spiel als erstes Testen und war ohne Probleme in der Mechanik des Spiels drin. Für mein Alter bin ich vielleicht nicht Pro-Gamer aber begabter als mein Umfeld, um es mal positiv zu formulieren, was an der ein oder anderen Onlinerunde im Mario Kart 8 Deluxe aus der Switch 1 liegt. Das Spiel aus der WiiU-Ära wurde über den gesamten Zyklus der Switch begleitet und selbst in den letzten Jahren noch mit neuem DLC Content und zahlreichen Strecken versorgt, denen jedoch vereinzelt auch eine gewisse Eintönigkeit nachgesagt wurde. Die Strecken von Mario Kart World erschienen mir da deutlich dichter an alter Qualität, es ging hin und her, auf und ab, die Auswahl an verschiedenen Wegen wird um Rampen und Rails erweitert und sogar an den Wänden darf nun geslidet werden, was mir in keinem Fall gelungen ist. Über die nun möglichen, mehrfachen Stunts freute ich mich aber, erinnerte mich ein wenig an die Snowboardkids aus N64 Zeiten. (Wer kennts noch?) Zurück zu Mario Kart: um bei der Wahrheit zu bleiben erschien mir das erste Rennen ein wenig langsam, bis mir freundlich erläutert wurde, dass wir gerade 50CC also die geringste Geschwindigkeitsklasse spielen. Ich hatte außerdem Waluigi mit spanischem Dress und einem wohl recht schwerfälligem Wagen ausgewählt. Rennen 2 lief jedenfalls deutlich schneller für mich ab und anscheinend bin ich doch schon sehr an 200CC gewöhnt. Die Funktion selber ist aber kein Makel sondern ermöglicht verschiedensten Spielertypen im passenden Schweregrad zu spielen, ergänzt wird das Ganze durch weitere Einstellungen, wie es sie auch schon im Vorgänger gab. Es darf z.B. auch mit dem Bewegungssensor und Lenkradzubehör gespielt werden. Neu ist nun, dass die Karte auch zwischen den Rennstrecken erkundet werden kann, was das Spiel irgendwie noch näher heranbringt. Die einzelnen Rundkurse werden durch Rennen ergänzt, die linear ablaufen und die sich auch für den neuen Battleroyalmodus sehr gut eignen. Erreichst du Checkpoints nicht schnell genug ist das Rennen für dich schnell vorbei. 24 Fahrende können nun gleichzeitig an einem Rennen teilnehmen, ob nun online oder direkt vor Ort am TV oder an den Konsolen. Ich freue mich schon auf die erste Spielrunde in meinem Spielekurs, wenn 3-4 Konsolen vor Ort gegeneinander spielen. Ich denke hier zeigt sich auch ein Grund von Nintendo den Verkauf des Spiels so stark mit dem Konsolenverkauf zu koppeln. Je mehr Spielende von Tag 1 gegeneinander antreten, desto mehr kommt das Spielprinzip der Konsole zur Geltung: Switch 2 in der Schule dabei haben und einfach mal spontan mit drei Konsolen und 6 Leuten die ganze Clique auf dem Schulhof mit einem Rennen unterhalten…so lange, bis der Lehrer kommt! 😉 Vielleicht wird das Spiel aber auch „von der Jugend“ ganz anders gespielt und die Videokamera unterstützt mit eingeblendeten Bildchen beim Onlinespiel Freude und Ärger über Sieg, Niederlage und Angriffe. Die Chatfunktion kommt bei dem Spiel sicherlich zur Geltung, weil man sich nun zu Rennen auf der großen, gemeinsamen Insel „beamen“ (sagt man das heute noch?) kann oder gemeinsam einfach durch die Gegend fährt und kleine Extraaufgaben erledigt oder Fotos macht. Das Spiel wird damit zu einem Treffpunkt, der, wie ich lernen durfte, für die Jugend von heute durchaus ein Ersatz für Jugendclub oder Disco ist. Wer sich weiter für Fakten interessiert möge das verlinkte Direct-Video anschauen. Meines Erachtens werden wir mit Mario-Kart einen ähnlichen (wenn nicht gleich so erfolgreichen) Effekt sehen, wie damals beim Game Boy mit Tetris. Ob meine Voraussage zutrifft werden wir dann sehen.
  • Donkey Kong Bananza: Neues Abenteuer mit Donkey Kong, das im Vorwege schon Kontroversen ausgelöst hat. Alteingesessene Bananen-Veteranen, also Fans der älteren Spielteile hadern mit dem neuen Grafikstil und dem neuen Spielsetting. Donkey Kong springt ursprünglich durch eine bunte Dschungelwelt, im 3D Ableger auch mit dem etwas Odyssee-esquen Suchen und Endecken. Hier in Bananza wird vor allem gehauen und geprügelt und zwar alles, was nicht niet und nagelfest ist…also alles eigentlich. Boulder Dash trifft Smashbrothers und dabei heraus kommt ein Donkey Kong Spiel mit noch bunterer Grafik als bisher. Ihr hört heraus, mich hat leider die Demo auch noch nicht überzeugt und Ja das liegt sehr wahrscheinlich an mir. Wie der Retro-Fraktion fehlt mir das Setting der alten Spiele, das aber vielleicht in anderen Leveln noch Verwendung findet. Ich bin aber eigentlich auf der Suche nach einem neuen Banjo & Kazooie, das starke Überschneidungen zum Rare 3D Donkey Kong hat. Steine zu verdreschen und mir Tunnel durch die Welt zu graben war für mich im fortgeschrittenen Gamingalter etwas zu hektisch und chaotisch, ich habe mich trotzdem über einen Ballon gefreut, den ich tief im Bergstollen fand. Meine Haltung: Abwarten!
  • Metroid Prime 4: Beyond: Fortsetzung der beliebten Metroidserie bei der ich eigentlich auch eher die 2D Versionen und das Subgenre „Metroidvania“ gewohnt bin. 3D-Shooter sind seit Half Life 2 nicht mehr unbedingt mein Genre, die Erfahrung auf der Experience mit der Maussteuerung zu spielen lag mir aber viel mehr, als die Möglichkeit das Spiel im reinen Controllermodus zu spielen. Geballer funktioniert bei dem Spiel, das Setting ist trotzdem Familienfreundlicher und mehr an Storytelling interessiert als Serious Sam, Doom & Co. Von daher kann ich mir vorstellen das Spiel noch einmal auszuprobieren, wenngleich mir die Metroidvania-Elemente (neue Gegenstände = neue Ebenen entdecken) in der kurzen Demo auch etwas kurz kamen. Auch hier warte ich weitere Spielbeschreibungen ab, kann aber schon mal positiv festhalten, dass das erste Metroid mit einer Maus schon gut anfängt!
  • Drag X Drive: Rollstuhlfahrende spielen Basketball könnte die kürzeste Beschreibung lauten. Die Spielerinnen und Spieler kommen dabei durchaus ins Schwitzen, wie ich testen durfte. (Siehe Galerie) Mit zwei Joy-Con im Mausmodus geht es vorwärts, rückwärts, einseitig zum Drehen, Tempo zum Rempeln und Arm hoch zum Wurf. Das klappt auch dank HD-Rumble sehr authentisch, muss aber geübt werden. Ich habe bei Spiel 1 jedenfalls keinen Stich gesehen, fand die Steuerung aber sehr genau und der ein oder andere Korb beim Warmmachen vorweg hat schon Spaß gemacht.
  • Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung: Das Warriors-Franchise hat inzwischen einen festen Arm in der Zeldaserie. Schon nach Breath of the Wild konnten Spielende in Massenschlachten die Vorgeschichte zu BOTW erspielen. Mich selber erfasste das Spielprinzip leider zu wenig, weil „das Gekloppe“ von Gegnermassen schnell eintönig wurde und der Ausblick auf neue Storylinien in den Zwischensequenzen war dann doch zu gering. Im neuesten Teil der Serie wird nun die Vorgeschichte zu Tears of the Kingdom erzählt, dem großen Versiegelungskrieg. Aus Lore-Sicht finde ich das Spiel auch in diesem Fall durchaus interessant, befürchte aber auch hier wieder eine schnell repetitive Spielsystematik. Abwarten und Reviews anschauen, wenn das Spiel draußen ist. Grafik und Spielleistung erscheinen beim Zuschauen aber auch wie die Originale deutlich positiver. Gerade bei großen Gegnerzahlen auf dem Schirm ging die Switch 1 doch schon mal deutlich in die Knie. Das Spiel zeigt sich auf der Switch 2 (soweit ich zusehen konnte) flüssig und grafisch aufwendiger.
  • Final Fantasy VII Remake: Das Remake des Kultteils der JRPG- Ur-Serie ist schon vor einigen Monden auf anderen Konsolen erschienen und findet nun den Weg auf die Switch. Leider konnte ich es bislang nicht spielen. Einige Stimmen sprechen von einem zu aufwendigen Kampfsystem, andere sind begeistert davon, dass die Originalstory auf mehrere Spiele erweitert wurde und sehnen den zweiten Teil herbei. Das Spiel passt sehr gut in mein Beuteschema, wenn meine Final Fantasy Wurzeln eher bei den 2D Spielen liegen (Final Fantasy 6 als Remake in HD-2D würde ich sicherlich ungefragt kaufen, ebenso Chronotrigger oder selbst die Game Boy Anlehnung Final Fantasy Legend „Mystic Quest“ aus der Seiken Densetsu Reihe, aber dazu in anderen Blogbeiträgen mehr.). Meine Ausführungen machen aber deutlich, allein aus kulturhistorischer Perspektive im Sinne der Spielkulturbildung kann Final Fantasy 7 durchaus empfohlen werden, es wie ist die moderne Version eines Filmklassikers aus alten Tagen und zusammen mit der gesamten Serie mal etwas für einen anderen Blogbeitrag.
  • Kirby und das vergessene Land: Kirby konnte ich auf dem Event ebenfalls anspielen und hatte, wie schon mit dem Originalspiel auf der Switch 1 viel Spaß. Das Spiel ist ein Port der Switchversion, die aber mit einem DLC erweitert wurde. Besonders: der DLC schließt nicht am Ende des Spiels an sondern erweitert das Spiel von Level 1 an. Viel schwerer spielte sich das nicht, auch wenn es auf Eisbahnen durch Kristallebenen ging. Kirby saugt weiterhin alles auf, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und neue Spezialfähigkeiten helfen beim Lösen kleiner Rätsel und gegen Gegner. Knifflig genug um auch als Erwachsener noch damit entspannt zu spielen und einfach genug als Start ins Genre für die jüngere Generation. Mit Kirby Air Riders findet ein Kirby-Racer als Remake ebenfalls den Weg auf die Switch 2.
  • Civilization 7: Der neueste Teil der Serie (Siehe Galerie) wird von Fans und Serienveteranen momentan noch diskutiert, weil er viele Neuerung und Brüche mit sich bringt und das Konzept des letzten Teils erwarten und abwarten lässt, welche Addons und Verbesserungen künftig noch kommen werden. Der Mausmodus spielt sich (den meisten Aussagen nach) komfortabel, das Spiel lief beim Event flüssig und grafisch schön anzusehen. Beim letzten Teil war das leider nicht der Fall und die Switch 1 Version machte im Vergleich zum 0815 PC grafisch deutlich weniger her. Als Fan von Teil 1 an sollte ich mich eigentlich deutlicher darauf freuen, ich warte aber auch erst noch ab, wie die Serie weiter mit Content erweitert wird. Auf der Switch 2 kann ich mir aber sehr gut vorstellen zu spielen. Gerade bei Onlinespielen mit der Chatfunktion oder im GameShare Modus am Wohnzimmertisch oder im Spielekurs in der Schule bestimmt ein tolles Angebot, wenn die Umsetzung dann stimmt!

Das war nur ein kleiner Einblick auf die kommenden Spiele der Nintendo Switch 2. Ein neues Pokemon oder Professor Layton findet sich im Lineup ebenso, wie Elden Ring, Hitman oder Cyberpunk 2077 und natürlich auch die großen Dauertitel, wie Fortnite & Co. Darüber hinaus sind viele Klassiker der ersten Switch kompatibel, weitere Drittanbieter werden sich sicherlich alsbald zu Wort melden. Was ging dabei unter? Rückblickend erschien mir Bravely Default Flying Fairy, ein „HD Remaster“ Port vom Nintendo DS am wenigsten besucht auf der Experience. Ich selber wurde mit der JRPG Serie auf der Switch in Form von Bravely Default II leider nie so ganz warm. Das Kampfsystem, das sich ähnlich auch in der Octopath Traveller Reihe wiederfindet ist zwar sehr motivierend und bietet mehr Strategiemöglichkeiten, der Elefant im Raum sind für mich aber die Charaktermodelle, die mich mit ihrem „Mobile-Game-Look“ nie besonders angesprochen haben, hinzu kamen eine sehr lineare Story und eintönige Welt. Es besteht aber noch eine Chance, das ich meine Meinung zu Teil 1 ändere. Interessant ist der Port aber aus einem ganz anderen Grund. Der Nintendo DS, 3DS et.al nutzten einen Stylus zur Steuerung. In Bravely Default wird nun die Maussteuerung der Switch 2 als Ersatz angeboten. Das könnte eine Vermutung stärken, das wir in den nächsten Jahren noch mehr DS und 3DS Ports erwarten könnten. Da wären zu allererst die Zeldaspiele aus dieser Ära, die den Stylus nutzten. Auch über Ports des Pokemon Konkurrenten „Yokai Watch“ würde ich mich sehr freuen. Da der Switch 2 natürlich der zweite Bildschirm des NintendoDS fehlt sind die Ports sicherlich weiterhin eine Herausforderung, aber wie Bravely Default zeigt mit der Maussteuerung ein Stück näher gerückt. Macht euch einen eigenen Eindruck im unten verlinkten Video.

Wie sieht mein Plan zum Konsolenstart aus? Ich werde sehr wahrscheinlich die beiden Zelda Klassiker „Breath of the wild“ und „Tears of the Kingdom“ noch einmal mit besserer Performance und Auflösung spielen. Außerdem gibt es neben den Grafikverbesserungen neue Funktionen in beiden Spielen, die Smartphones einbeziehen. Mittels App (siehe Video unten) könnt ihr nun eine Art Navigationssystem bei der Suche nach Gegenständen, Quest, uvm. nutzen. Gegenstände und Konstruktionen können in der App gespeichert und getauscht werden, tägliche Boni sind möglich, aber besonders interessant finde ich die Zelda Notes.
Mit der App erhaltet ihr an bestimmten Plätzen Spracherinnerungen, die die Geschichte der Spiele hoffentlich weiter vertiefen. Ein neuer Spieldurchlauf wird hier also angeregt, die Spielerfahrung wird sich ändern, wenngleich ich eine Integration der Features direkt ins Spiel oder sogar einen Story-DLC noch besser gefunden hätte. Für mich zeigt sich hier aber eine Kosten-/Nutzenabwägung das Spiel noch einmal zu verbessern ohne am Code des Spiel wesentliche Änderungen vorzunehmen. Ich freue mich trotzdem auf die neuen Features. Insbesondere die Fotofunktion ist eine kleine, aber sinnvolle Erweiterung, die es sicher auch demnächst in weiteren Spielen geben wird. Bislang mussten Bilder, die Spielende im Spiel machten recht kompliziert weitergeleitet werden. Die Eingabe an der Switch ist nicht so komfortabel, wie auf dem Handy. Mittels App wird es vielleicht in weiteren Spielen einen komfortableren Fotomodus mit Stempeln, Signaturen, usw. geben. Wer mag kann bei Zelda z.B. gleich einen QR-Code zu eigenen Konstrukten einfügen, ein netter Service, der sicherlich mehr Interaktion im Internet ermöglicht.

51 Worldwide Games und Mario Kart World werden sicherlich ebenso zum Konsolenstart hier im Hause gegeneinander gespielt, wie auch Mario Party Jamboree. (Das Spiel habe ich beim Event nur sehen können, weil der Stand dauerhaft ausgebucht war. Der Lärm und die Action waren aber auch in Entfernung noch zu spüren. Ein Bild und Infovideo findet ihr weiter unten. Da ich das Spiel schon habe werde ich das Update auf die Videofunktion und Mausfunktion sicher mitmachen.)
Auf der Bucketlist wären bei mir dann noch das Final Fantasy Remake und hoffentlich das alsbald von Square Enix anzukündigende Visions Mana als neuester Teil der Secret of Mana Serie. Das Remaster der Suikodenserie scheint ebenso auf der Switch 2 zu landen, was ebenso meine Sommerferien begleiten könnte, wie das HD-Remake Dragon Quest 1& 2, das bislang aber auch noch keinen Release für die Switch 2 hat. Auch von einem Baldurs Gate 3 erwarte ich eine Ankündigung, wie hoffentlich auch von dem ein oder anderen Anno-Spiel oder Cities Skylines 2 oder anderen klassischen mausbasierten PC-Spielen. Auch das ein oder andere Spiel der Switch 1 würde ich in besserer Grafik noch einmal auf der Switch 2 spielen. Das wären z.B. die Nino-Kuni Spiele, Dragon Quest 11, Trials of Mana oder sogar das schon etwas betagte Cities Skylines Teil 1, dessen Switch-Port leider keinen Stich gegen die Grafik der PS4-Version sah.

Gegen Ende des Jahres ist vielleicht mit einen 3D-Mario Spiel von Nintendo zu rechnen, von einem ersten roll-up aus Teilen der etablierten Nintendo-IPs (Smashbros, Animal crossing, Luigis Mansion, 3D Zelda, Wario, Yoshi, uvm.) gehe ich erst frühestens in der Anfang des kommenden Jahres aus. Es bleibt also noch einiges zu erwarten.


Pädagogische Bewertung: Familienfreundlichkeit wieder im Fokus?

Schauen wir nun mal vom dünnen Eis meines (medien-)pädagogischen 3/4-Wissens als Lehrer, Didaktiker und Medienberater auf die Veröffentlichung der Konsole. Die Switch 2 folgt m.e. ihrem Vorgänger und eignet sich damit weiterhin besonders für Familien, die das Gaming der Kinder nicht unbedacht dem Zufall oder der peer-group überlassen wollen. Es folgen nicht mehr als meine aktuellen, subjektiven Bewertungen zur Konsole. Habt ihr andere Einschätzungen? Ich freue mich über eure Kommentare oder Leserbriefe.

  • Gemeinsames Spielen: Die Joy-Con ermöglichen sofortiges Mehrspieler-Erlebnis, es wird Wert auf Kooperation und Interaktion vor dem Bildschirm gelegt.
  • Dezentrales Spielen: Die Konsole kann von mehreren Familienmitgliedern genutzt werden. Papa spielt Abends am TV, Nachmittags wandert die Konsole ins Kinderzimmer, Partypspiele mit Freunden finden am Wochenende statt, wenn Mama dann etwas auf dem Fernseher schauen möchte kann die letzte Spielrunde auch im Nachbarzimmer auf dem Esstisch enden.
  • Kindgerechte Inhalte: Viele Spiele sind gewaltfrei und fördern Kreativität, Bewegung, Kooperation logisches Denken und immersive Abenteuergeschichten. Die neue Funktion zum Gemeinsamen Spielen „GameShare“ ermöglicht Spiele zu spielen, die nur eine Person besitzt. Es reicht als aus seine eigene Switch 2 zu einem Freund mitzunehmen, um miteinander oder gegeneinander zu spielen. Der Fokus liegt dabei stärker auf dem Spielerleben im realen Raum als beim gemeinsamen Spielen über das Internet, also ein wenig wie beim alten Game Boy mit dem Link-Kabel, nur das jetzt endlich ein Spiel ausreicht. Das hätten wir uns damals auch schon gewünscht!
  • Jugendgerechte Inhalte: Für Jugendliche ist der virtuelle Raum von Discord und anderen Sprachchats in den letzten Jahren zunehmend zu einem Ersatz von Spielplatz oder Jugendzentrum geworden. Als Eltern möchte man den Umgang dieses Freiraums dennoch nicht vollkommen dem heranwachsenden Kind überlassen. Mit der neuen Chatfunktion können Kinder und Jugendliche (steuerbar und kontrollierbar) mit Freunden Spielen und Voicechat nutzen. Eine altersgerechte Nutzung mit anspruchsvolleren Spielangeboten.
  • Kindersicherung: Eltern können Spielzeiten und Inhalte auch auf der Switch 2 kontrollieren, auch die neuen Chatfunktionen können gesteuert werden.

Die Switch 2 bietet somit m.e. (in Relation zu anderen Angeboten) ein gut unterhaltendes, sicheres und förderndes Umfeld für Kinder, Jugendliche und Familien, wenn Kinder und Eltern sich über Spiele informieren, gesunde Regeln zur Nutzung etablieren (z.B. Alter -10 = max. tägliche Mediennnutzungszeit), Abwechslung und Vielfalt leben, offen und informiert über (positive und kritische) Inhalte und Aspekte der eigenen Mediennutzung sprechen und vor allem, wenn sie gemeinsam miteinander und vor der Konsole spielen!


Eindrücke aus der Nintendo Switch 2 Experience, 25.04.25, Berlin


Fazit: Ein gelungener Nachfolger?

Die Nintendo Switch 2 überzeugt mich durch technische Verbesserungen und neue Features und bleibt dabei dem erfolgreichen Konzept des Vorgängers treu. Ich hoffe auf eine Erweiterung des Spieleangebots durch die neue Mausfunktion. Viele höherwertige Spiele aus dem Bereich der Strategiespiele oder der Aufbausimulationen haben so die Möglichkeit aus dem Hochpreissegment des PC-Gamings ins Wohnzimmer zu gelangen.

Ich hoffe außerdem auf den Gamechat, der ein Angebot für etwas ältere Jugendliche sein kann, die am PC mit einem anderen, unkontrollierten Umfeld konfrontiert sind. Ich hoffe weiter auf neue interaktive Gimmicks, wie Nintendo Labo oder Mario Kart Home Circuit der Switch 1 Generation.

Nintendo bleibt m.e. seinem Credo treu sich auf Spielspaß statt Massenmarkt zu konzentrieren (wenn der natürlich auch mit der Konsole breiter abgefragt wird.) Nintendos Anpassungen erscheinen mir sehr logisch, um gegen Playstation 5, XBox, PC, Steamdeck und gegen Handys und Smartphones bestehen zu können. Es bleibt abzuwarten, wie die Innovationen von der Konkurrenz aufgenommen werden. Ähnliche Mobilkonzepte scheinen Gerüchten nach ja auch dort in konkrete Entwicklungen bei Microsoft oder bei Valve und auch bei Sony zu münden.

Leider leidet aktuellen Studien nach der Spielemarkt unter hoher Nutzungsdauer von (un?)sozialen Medien und Free2Play Spielen wie Fortnite und Roblox. Nintendo setzt dem wertige Marken entgegen und klar gesteckte Rahmen, was sie m.e. weiterhin zur Familienkonsole qualifiziert. Gerade der PC Markt, der in den letzten Jahren mit dem Steamdeck ein Interesse am mobilen Gaming deutlich gemacht hat kann mit der Switch 2 erreicht werden. Noch werden von Steamdeck-Fans die Spielangebote von Steam als Vorteil bezeichnet, wo das Steamdeck keinen Mausmodus bietet. Sollte sich die Mausfunktion durchsetzen und Spieleangebote von Steam ihren Weg in den E-Shop finden kann es m.e. eng für Valve und ihr Konzept werden.

Am Ende ist eine Konsole aber vor allem, was man selber daraus macht.

Ich freue mich auf Mariokart-World– Spiele gegen meine Tochter, Mario Party Jamboree Spieleabende mit der Familie, kleine Minispiele im Gamechat hausintern, über zwei Etagen hinweg, Abenteuer via Pro-Controller mit Immersion am TV oder Aufbausimulationen im Handheldmode auf dem Sofa und technisch niederschwellige Duelle via GameShare bei 51 Worldwide Games mit meinen Schülern im Gamingkurs. Und dann wird es hoffentlich viele Ports im Bereich von RPGs, Strategie und Simulation geben. Die Unsicherheit über das Angebot und den Erfolg der Switch 1 ist aktuell einer Zuversicht für Qualität und auf viele, schöne Spielerfahrungen gewichen. Schauen wir mal, was es dabei noch zu entdecken gibt! Sicher werde ich künftig den ein oder anderen weiteren Artikel über Konsole und Spiele verfassen.

Das Presseevent war jedenfalls sehr informativ und die Stimmung bei den teilnehmenden Pressevertretern und Influencern sehr positiv (beim Team und den hilfsbereiten Studis und Hilfskräften natürlich auch).
Weitere Eindrücke vom Event von ein paar Kolleginnen und Kollegen auf Youtube habe ich euch beigefügt. Sympathisch finde ich, dass nicht nur die größten Streamer Deutschlands geladen waren, sondern viele individuelle Influencer, Pressevertreter und engagierte Lehrer mit Spielkulturkurs und Blog auch. 😉

Wer noch keine Switch 2 vorbestellt hat muss aktuell mit Wartezeiten rechnen. Zum Erscheinen dieses Artikels scheinen die Kontingente in Deutschland bereits aufgebraucht zu sein. Trotz hohen Kontingenten rechnen Analysten inzwischen mit dem besten Start einer Konsole in der Videospielgeschichte. Aus viel Kritik und Skepsis machte Nintendo bei der Switch 1 eine sehr solide und sehr erfolgreiche Konsolengeneration. Die Startbedingungen für die Switch 2 scheinen sehr gut. Ob die Switch 2 ein gelungener Nachfolger wird, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

Reviews und Tests auf Video


Und? Habt ihr mich in dem ein oder anderen Video entdeckt?
Wie findet ihr Nintendo Switch 2? Seht ihr die Konsole auch als Familienkonsole oder ist sie euch zu teuer? Wie findet ihr die neuen Funktionen: Game Chat, Mausfunktion und das 4K Upscaling? Hat sich Nintendo mit der Switch 2 von seinen Prinzipien verabschiedet oder ist die Switch 2 zu dicht an der Switch 1? Ist der Hype um den Vorverkauf übertrieben und welche Auswirkungen werden neue Konsolen oder die Zollpolitik haben? Ich freue mich über deine Gedanken und Ideen zum Thema als Kommentar oder Leserbrief.

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